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Sei mutig und trau dich!

19.10.2018

Guten Abend/Morgen oder wann auch immer du diesen Beitrag liest. Hallo und schön, dass du dir Zeit nimmst, meinen Gedankengängen zu folgen :)

Heute möchte ich mit euch einen für mich sehr inspirierenden Gedanken teilen: Trau dich.

Mal wieder nur zwei Worte, die man jetzt völlig nebenbei lesen kann, oder man schaut sie sich genau an. Was sagen diese Worte aus? Trauen ist etwas, das mit Mut verbunden ist. Ist es also mutig sein? Man könnte sagen, ja und nein. Nicht immer muss man mutig sein oder sogar seine Angst überwinden, um sich zu trauen. Oft reicht es schon, die eigenen Muster oder Glaubenssätze zu überwinden. Manchmal bedeutet es auch nur, bestimmte Gedanken zuzulassen oder sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen. Mutig zu sein, bedeutet auch nicht immer, Ängste zu überwinden und Mauern zu brechen. Warum diese Sachen nicht unbedingt verknüpft werden sollten, kannst du hier lesen (ein Blogbeitrag, der mich persönlich sehr berührt und auch inspiriert hat, und vielleicht tut er das bei euch auch?).

Ich möchte euch erklären, warum ich das "Trau dich" mit euch teilen will: Anfang dieses Jahres habe ich mir eine Reitbeteiligung zugelegt. Ein bildschöner Schecke, vermutlich ein Lewitzer, namens Bolero. Fotos von ihm könnt ihr unter anderem hier finden. Er ist bereits 20 Jahre, also auch nicht mehr der jüngste, aber wirklich unglaublich intelligent und lernbegierig. Mit ihm habe ich dieses Jahr viel erlebt. Viele Hochs und Tiefs, wobei die Hochs natürlich überwiegen. Inzwischen kann ich mit ihm ohne Sattel allein ausreiten, auch im Galopp, obwohl er laut Besitzern besonders auf den Rückwegen schwer zu halten ist und gerne mal unterm Sattel wegrennt. Ich mache mit ihm Bodenarbeit, momentan "nur" die Grundübungen, versuche aber, mich in diesem Bereich stets weiterzubilden, um mich seinem steigenden Niveau anpassen zu können. Das Pony hat einen gesünderen Rücken, mehr Muskeln, weniger Gewicht und eine tiefere Hinterhand als am Anfang des Jahres. Sicherlich wäre es egoistisch, das nur auf meine Arbeit mit ihm zurückzuführen, dennoch behaupte ich, einen großen Teil dazu beigetragen zu haben.

Ende letzter Woche habe ich einen Entschluss gefasst. Ich will ihn mit Halsring reiten. Seine Reaktionsschnelligkeit und seine Aufmerksamkeit auf meine Signale beim Reiten haben extrem zugenommen, seitdem ich ihn ohne Sattel reite, weshalb er auch kleinere, fast minimale Hilfen gut und präzise ausführt, auch wenn er dabei manchmal etwas übereifrig oder aber auch stur sein kann. Insgesamt haben mich diese Ergebnisse aber lange nicht auf das potentielle Reiten mit Halsring hoffen lassen. Ich war schnell unmotiviert und leicht genervt, wenn er mal einen schlechten Tag hatte oder nicht sofort auf ein Stimmsignal reagierte.

Das hat sich geändert, nachdem ich letzte Woche fast nur vom Boden aus gearbeitet habe. Ich habe dabei festgestellt, wie viel mir dieses Pony wert ist, und wie sehr es mir vertraut. Deshalb habe ich mir am letzten Wochenende einen Halsring und ein Reitpad bestellt. Eine ziemlich kostspielige Angelegenheit für einen Teenager. Aber es ist es mir wert.

Und heute war es soweit. Ich war das erste Mal mit dem Halsring (und natürlich zur Sicherheit Halfter und Zügel) im Gelände. Na gut, ich habe mir vorher schon provisorische Halsringe aus Führstricken gebastelt und damit auf Ausritten geübt, aber das war etwas anderes. Die Zügel musste ich bis auf wenige Male nicht benutzen und er reagierte super und sensibel auf die Bewegungen meinerseits. Auch die Stimmkommandos hatten heute oft eine höhere Priorität als das Gras, und das will bei dem Plüschpony schon was heißen.

Was ich euch also mit auf den Weg geben möchte: Traut euch! Seid mutig und probiert einfach mal etwas aus. Besiegt eure Zweifel.

Ganz nach dem Motto: Auch wenn du auf die Nase fällst, bist du ein Stück voran gekommen. (Autor unbekannt)

Wie wollt ihr wissen, dass etwas nicht klappt, wenn ihr es nie probiert habt? Werdet ihr euch nicht in einigen Jahren oder meinetwegen auch "erst" im Sterbebett darüber ärgern, dass ihr eure Chance nicht ergriffen, euch nicht getraut habt? Traut euch. Ihr müsst dafür gar nicht mutig sein, denn manchmal reichen Entschlossenheit und Willenskraft schon aus. Und sind wir doch mal ehrlich, was soll schon schiefgehen? Ihr habt doch nur ein Leben! Also nutzt es aus und lebt eure Träume, Wünsche und Sehnsüchte. Kurz gesagt, seid ihr selbst. Und traut euch.

Und jetzt, geht in euch und fragt euch selbst einmal: Was will ich mich trauen? Was will ich ändern? Was macht mich glücklich? Und dann: Tut es. Vielleicht nicht direkt morgen, aber noch dieses Jahr. Okay? Okay.

In diesem Sinne ein wundervolles Wochenende, Toni

Kategorien: Spirituelles und Wissenschaft | Schlagworte: Gedankenexperimente, Impulse fürs Leben

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