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Warum du manchmal ewig brauchst, um einzuschlafen

11.08.2019

Kennst du das - du liegst nachts im Bett, drehst dich hin und her, aber dein Kopf will einfach keine Ruhe geben, egal wie sehr du es versuchst?

Es gibt viele Erklärungen und Studien darüber, warum man nachts nicht einschlafen kann. Deshalb werde ich hier auch nur einige Punkte anreißen. Solltest du unter Schlafstörungen leiden, die dich in deinem Leben stark beeinträchtigen, dann such´ am besten einen Arzt auf. Diese Tipps dienen nur dem besseren und vor allem schnelleren Einschlafen.

Du bist nicht müde genug.

Die einfachste Erklärung, auf die du bestimmt von selbst gekommen bist. Oft wird geraten, dass man besonders früh schlafen gehen sollte, wenn man lange zum Einschlafen braucht. Das ist jedoch völliger Schwachsinn, denn wer später schlafen geht, ist müder und schläft dementsprechend auch viel schneller ein. Verantwortlich dafür ist ein Hormon, nämlich Melatonin, das den Tag-Nacht-Rhythmus steuert. Gehst du zu früh schlafen, dann kannst du ganz einfach nicht einschlafen. Das ist auch deshalb kontraproduktiv, weil das Bett so langsam aber sicher vom Ort der Entspannung zum Ort des Nachdenkens wird. Dies wirkt sich langfristig also noch negativer auf deinen Einschlafprozess aus.

Du bist nicht in einer Einschlafphase (oder auch: Die 90-Minuten-Regel).

Einschlafphase? Was soll das denn bitte sein? Naja, ganz einfach - eine Phase, in der dein Körper eher bereit ist, in den Schlafzustand einzutreten. Klingt kompliziert, ist es aber nicht.

Der durchschnittliche Mensch hat alle 90 Minuten eine Einschlafphase. Also immer 90 Minuten Einschlafphase, 90 Minuten Wachphase. Verpasst man eine dieser Einschlafphasen, dann kann es gut passieren, dass man bis zur nächsten dieser Phasen (also im schlimmsten Fall ganze 90 Minuten) nutzlos im Bett rumliegt und einfach nicht schlafen kann.

Was da hilft? Immer zu ähnlichen Zeiten schlafen gehen. Oder, wenn es mal Ausreißer gibt, dann sehr viel früher oder später, um nicht in einer Wachphase zu landen. Wenn du also merkst, dass du jedes Mal, wenn du um eine bestimmte Uhrzeit schlafen gehst, gefühlte Ewigkeiten wach liegst, eine Stunde früher oder später aber prima einschlafen kannst, dann musst du vielleicht einfach deine Bettzeiten ändern.

Achso, und noch etwas: Es gibt Menschen, die strikt nach diesen Phasen funktionieren. Und dann gibt es noch die, bei denen man eigentlich keinen Unterschied zwischen den Phasen feststellen kann. Die Idee der Einschlafphasen gilt also nicht für alle, denn jeder Mensch ist einzigartig und so auch sein Biorhythmus. Probier es einfach selbst aus! :)

Du bist nicht entspannt genug.

Warst du vielleicht gerade noch am Handy, am PC oder sogar vorm Fernseher? Das ist vermutlich der häufigste Grund, weshalb Menschen abends schlecht einschlafen können. Die elektronischen Geräte lösen durch ihr blaues Licht einen ähnlichen Effekt wie Koffein aus und verhindern die Ausschüttung des vorhin bereits erwähnten Melatonins. Dadurch erhält unser Gehirn den Befehl "Wachbleiben", denn unsere Augen erkennen das Blaulicht als Tageslicht. Auch können aufregende Erlebnisse wie ein Streitgespräch, ein Fußballspiel (auch wenn man nicht mitspielt) oder adrenalin-fördernde Sportarten der Grund für ewige Einschlafprobleme sein.

Besser, um abends runterzukommen und besser einzuschlafen: Ein Buch lesen, Musik hören, ein Waldspaziergang, ein Telefonat oder ein entspanntes Gespräch, Yoga oder auch andere entspannende Sportarten, ...

Die Liste ist schier endlos und jeder weiß am Ende doch selbst, was er braucht, um lang und erholsam zu schlafen.

In diesem Sinne eine gute Nacht schon mal!

Kategorien: Gesundheit | Schlagworte: meditation, Wissenschaft

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