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Top 5 Gründe für gründliches Putzen

16.08.2019

Der Sommer ist bei vielen Pferdemenschen beliebt und das nicht nur wegen der langen Tage, sondern vorallem, weil man dann nicht mehr so viel putzen muss. Ein Mal mit der Bürste drüber gestrichen - fertig. Ja, auch ich "erwische" mich immer wieder dabei, das Putzen auf das Mindeste zu verkürzen.

Dabei ist das Putzen mindetens genauso wichtig wie die Arbeit mit dem Pferd oder auch die Aufwärmphase. Denn beim Putzen unterstützt du dein Pferd in folgenden 5 Punkten:

1. Langsame und schonende Erwärmung der Muskeln

Durch das Massieren der Muskeln unter der Haut wird die Durchblutung gefördert und das Pferd erwärmt sich so schon vor der eigentlichen Aufwärmphase und ohne, dass es etwas tun muss. Bedeutet: Wer mehr putzt, muss weniger erwärmen.

2. Fellpflege

Durch das Putzen durch das Fell wird (wie bereits gesagt) die Durchblutung gefördert und damit steigt auch die Versorgung der Haarwurzeln mit verschiedenen Mikronährstoffen an. Außerdem fördert regelmäßiges ausgiebiges Putzen die Produktion ätherischer Öle, die dem Fell einen gesunden Glanz verleihen.

3. Bindung aufbauen

Wer mit seinem Pferd schmust, baut Bindung auf. Wer es putzt, der auch. Außerdem lernt ihr euer Pferd und seinen Körperbau noch besser kennen und könnt den aktuellen Muskel- und Trainingszustand (tatsächlich tagesabhängig) besser einschätzen. Auch findest du durch längeres Putzen prima raus, welches Training heute angemessen wäre. Wie? Schau unter 5. nach :)

Und vielleicht findest du dabei auch die Lieblingsstelle deines Pferdes... Egal ob unterer Hals, Bauch, Widerrist oder Schweifansatz - jedes Pferd hat irgendwo eine Stelle, bei der der Kopf ganz lang wird und die Lippe zu zucken beginnt. Begebt euch auf die Suche!

4. Verletzungen finden

Wenn du gründlicher putzt und nicht nur einmal drüber pustest, dann findest du schneller und präziser Verletzungen oder auch Körperstellen, die deinem Pferd wehtun und kannst entsprechend Maßnahmen ergreifen.

5. Faszien, Faszien, Faszien.

Faszien sind Gewebe unter deiner Haut. Wenn sie verkleben, dann bist du dort nur noch eingeschränkt beweglich und wenn du dort leicht (!) in die Haut kneifst, dann tut es weh. An anderen Stellen tut der selbe Druck bei gelösten Faszien aber nicht weh.

Was gegen verklebte Faszien hilft? Massage. Und die braucht auch ein Pferd, denn auch Pferde haben Faszien. Bereits eine Minute gründliches und massierendes Striegeln einer bestimmten Körperstelle löst beim Pferd Faszienreaktionen aus. Diese zeigt es nur, wenn sich gerade verklebte Faszien lösen, d.h. wenn dein Pferd das während des Trainings oder auch beim Putzen macht, dann sei stolz auf dich, dann war das Training schon effektiv.

Faszienreaktionen beim Pferd sind: Gähnen, Kauen, Spielen mit der Zunge (das sieht urkomisch aus, ihr erkennt es, wenn ihr es seht)

Heute nach dem etwas gründlicheren Putzen z.B. hat Bolero ohne Ende gegähnt und gekaut, weil ich offenbar durch die Massage mit dem Striegel eine bestimmte Hautpartie erreicht habe, die ich beim "normalen" Putzen nicht erreiche.

Putzt euer Pferd gründlich, es bringt euch und eurem Pferd Vorteile ohne Ende und verkürzt die Aufwärmphase erheblich.

Ich wünsche euch einen schönen Abend, liebe Grüße,

Toni

 

Kategorien: Pferdegerecht | Schlagworte: bolero, freude, gesundheit, indianerpony, pferd, pferdegerecht, pferdetraining, pony, putzen, Wissenschaft

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